Kaya- eine wundersame Reise- der Hintergrund

Blog 22.1 – der Hintergrund unserer Reise Teil 1

Die Zeit verwandelt uns nicht - sie entfaltet uns nur.
— Max Frisch

 

Sind wir nun also am 1. Oktober 2017 am ach so erhofften Ende unserer Reise angekommen, mein lieber Leser? Ja und nein- wie das sein kann, das möchte ich dir nun persönlich erklären und die Feder von meiner Hündin übernehmen. Ich bin Carina. Ich bin nicht besonders groß. Nicht besonders klein, bin nicht besonders hübsch und auch nicht besonders hässlich, bin nicht weise und auch nicht wirklich dumm, nicht besonders in irgendeiner Weise. Ich bin einfach die ich bin, und das ist meine Geschichte, mit der ich dich ermutigen möchte, an dich selbst und deine eigene Göttlichkeit zu glauben.

Es ist dies einfach meine Geschichte, welche genau vor 3 Jahren (wir haben heute den 19.Oktober 2018) in jenem besagten Gesundheitsgut für mich bewusst, in Wahrheit aber schon bei meiner Geburt begonnen hat. Denn offensichtlich habe ich mir all` die „Scheiße“, wie ich es früher liebend gerne bezeichnet und mich dadurch doch ein wenig im Selbstmitleid gesuhlt habe, tatsächlich für dieses Leben ausgesucht. Ich fand mich mit 35 Jahren in einer Situation wider, in der ich weder ein noch aus wusste, in der meine damalige ach so heile Welt zusammenzustürzen drohte und ich nicht mehr die Kraft hatte, auch nur ein Trumm davon aufzuheben. Ich habe sehr viel getrunken, ob meiner ständigen Panikattacken auch noch Tabletten genommen, hatte keine Lust mehr aufzustehen und verbrachte einen Sommer lang fast katatonisch auf unserer damaligen Terrasse, kaum fähig, die Bierflasche aufzuheben. Und wusste nicht warum. Warum ich nicht mehr weiter konnte. Mein Freund war durchaus ein liebenswerter Gefährte, waren unsere Ansichten und unsere Wertvorstellungen auch teilweise sehr konträr, so kann ich im Nachhinein sagen, dass er ein sehr liebenswerter junger Mann war, mit dem ich heute manchmal Kontakt habe und den ich als Menschen sehr schätze. Unser Häuschen war entzückend, es stand eigentlich da, um von mir liebevoll ausgebaut und dekoriert zu werden und der Stall, den mir mein Freund und seine Familie gebaut haben, um meinen geliebten Ponyhof gut unterbringen zu können, war ohne übertreiben zu wollen großartig. Vom Reitplatz ganz zu schweigen. Trotzdem konnte ich nicht mehr, ich hatte jede Freude verloren und schleppte mich durch die Tage, was natürlich für unsere Beziehung auch nicht förderlich war. Ich hatte keine Lust zum Ausgehen, keine Lust darauf, Freude zu treffen und schon gar nicht, mit meinem Freund zu schlafen. Ich wollte nicht kochen, wollte nicht im Garten arbeiten und zum Schluss bin ich nur noch zu den Pferden gegangen, weil ich es musste. Ich war so leer und hatte keine Ahnung warum, müsste ich doch bei meinem Leben für alle Außenstehenden glücklich gewesen sein. Es war ein paar Monate lang wirklich der Alkohol, der mir dieses Leben erträglich gemacht hatte und glaube mir, ich habe mich dafür gehasst, dass ich scheinbar so unzufrieden und undankbar war. Allerdings wusste ich nie WARUM.

Eines Tages im Sommer, es waren noch ca. 3 Wochen bis zum Schulbeginn, saß ich wieder auf meinem Stammplatz alleine auf unsere Terrasse, hab eine Flasche Prosecco getrunken und mir mit einem Messer begonnen, Muster in meinem Oberschenkel zu ritzen. Nicht tief, ich bin eher ein wehleidiger Typ, aber so weit, dass ich etwas gespürt habe. Es war das einzige, was ich damals wirklich gespürt habe, alles andere war düster und verschleiert. Und da war es dann zum ersten Mal, dass ich meine innere Stimme gehört hatte, die einfach „stop“ gesagt hat. „Stop, jetzt reicht es, jetzt holst du dir Hilfe.“ Ich hab mir mein Handy geschnappt und den ersten Psychiater angerufen, der im Internet gelistet war. Ich war davon überzeugt, dass nur noch ein solcher Arzt fähig wäre, mir wieder auf die Beine zu helfen. Bei meinem ersten Besuch in seiner Ordination habe ich natürlich, wie so oft in meinem Leben, den Schein gewahrt und erklärt, dass ich nur manchmal Stimmungsschwankungen hätte, mein Leben prinzipiell schön und unsere Beziehung harmonisch wäre. „Manisch depressiv“ war die erstaunliche Diagnose, welche ich anfangs und ohne genauere Untersuchungen bekommen hatte, und ich war darüber so dankbar, denn so hatte ich zumindest einen Namen für meine Traurigkeit und meine Schwermut. Ich habe mir noch nie viele Gedanken darüber gemacht, was denn die anderen Menschen über mich denken könnten, und so hab ich in den  nächsten Tagen vielen davon erzählt. Ich glaube, dass die Kollegen und Kolleginnen meiner letzten Schule noch heute glauben, dass dies der Grund ist, warum ich nicht mehr wieder gekommen bin. So habe ich dann als manisch Depressive versucht, meine Beziehung zu retten, die aber von Anfang an zum „Scheitern“ verurteilt war. Mein Freund war jener Mensch in meinem Leben, der mich aus meinem Ponyhof-Leben all inclusive und zum Großteil auf die Kosten meiner Familie herausgeholt und auf diese Reise geschickt hat. So wird er immer ein ganz wichtiger Teil in meinem Leben bleiben, ich werde ihn auf meine Weise immer achten und lieben und wünsche ihm, dass auch er einmal jenes Leben führt, das er sich von ganzem Herz wünscht und nach dem er sich so sehnt.

Genug Herzschmerz. Als meine Versuche, als diagnostiziert geistig Verwirrte scheiterten, noch einmal Freude und Leidenschaft in unsere Beziehung zu bringen- zumal das mit der Leidenschaft nicht wirklich meine Sache war- beschloss ich das Angebot des werten Arztes anzunehmen und sein Gesundheitsgut aufzusuchen. Ohne eine Ahnung zu haben, was mich dort erwarten würde. Nun: es war- schräg. Es war sehr persönlich, sehr emotional für mich, sehr beruhigend, sehr aufwühlend, sehr lehrreich, sehr deprimierend, sehr intensiv. Ich sah mich mit 35 Jahren tatsächlich in der Situation, dass ich auf einen Spaziergang geführt wurde- nix alleine gehen, wir hatten nach dem Mittagessen die Verpflichtung, mit einer sehr netten Therapeutin gemeinsam spazieren zu gehen. Deshalb schräg. Ich musste malen – mittlerweile mache ich das sehr gerne- ständig über mich sprechen, turnen, ruhen, spazieren und zwar nach einem genauen Zeitplan. Die erste Woche hat mir so gut gefallen, dass ich beschloss, noch eine weitere zu bleiben. Natürlich hatte ich kein Geld afür. Ich hab noch nie wirklich viel eigenes Geld gehabt, da es mir absolut nichts wert war und ich es, wo ich nur konnte, ausgegeben habe. Ich zehre noch heute von der Kleidung und den Schuhen, die ich mir bis vor 3 Jahren gekauft habe. Dazu kommen wir allerdings später. Ich hab also wieder einmal meinen Papa angerufen und um Hilfe gebeten- wie schon öfters zuvor. Er hat mir das Geld für weitere 2 Wochen gegeben- vermutlich auch in der Meinung, dass es für seine manische Tochter die letzte Hilfe wäre- und ich blieb. Ich blieb so lange, bis ich den Mut gefasst habe, mit allen Konsequenzen auszuziehen. Und den Tieren, die der eigentliche Grund dafür waren, warum ich überhaupt so lange – wir sprechen hier von 2 Jahren- geblieben bin. Ich hatte keine Ahnung, wo ich mit meinen Tieren hinsollte. Mein alter Stall in der Heimat meiner Familie wurde von ihr knapp drei Monate nach meinem Auszug mit großer Freude in ein schönes Lager umgebaut. Ich konnte also nicht mit den Tieren nach Hause zurück Und wenn ich ehrlich bin: ich war auch viel zu stolz dafür. Ich hatte das Gefühl, absolut gescheitert zu sein, nichts wirklich in meinem Leben auf die Reihe gebracht zu haben und konnte meine Eltern einfach nicht fragen. Ich glaube, sie sind mir heute noch dankbar, dass ich sie nicht in die Situation gebracht habe, zum eigenen Kind mit 35 Jahren einmal Nein sagen zu müssen. Sei es wie es sei: ich habe nun also in Woche 3 meiner Therapie mit erstaunlicher Klarheit beschlossen auszuziehen und nicht mehr nach Hause zurückzugehen. Das war aber auch schon das einzige, was mir klar war, allerdings habe ich da zum ersten Mal gespürt, dass es gut werden würde. Ich hatte überhaupt keine Ahnung von Beten, Meditieren, medialen Menschen und mir auch noch keine Gedanken über jene Kraft gemacht, die wir Gott nennen. Vielleicht war es auch noch ein wenig meine frühere Überheblichkeit, die mir weise machen wollte: Wir schaffen das, he- wir haben es immer noch geschafft.

Als ich meinem behandelten Arzt von dieser Entscheidung erzählt habe, bot er mir an, dass ich bei ihm und seiner Frau bis Weihnachten samt all meinen Tieren als Gast leben konnte. Das war der erste Mensch in meinem Leben, den ich bewusst als Engel bezeichnen kann. Und es sollen noch viele weitere folgen. Wenn du das Wort Engel nicht magst, weil du dir darunter ein schönes Mädchen mit langen blonden Haaren und weißen Flügeln vorstellst, dann nenne ihn doch einfach einen wertvollen Wegbegleiter. Eigentlich ist es ganz egal, wie wir ihn nennen, mir geht es vielmehr darum, dich darauf aufmerksam zu machen, dass du, wann auch immer du in der scheiße sitzt, nicht weiter weißt und wirklich Hilfe brauchst, danach fragen kannst und es wird dir ein Engel, ein Wegbegleiter geschickt werden.

Der wichtigste Wegbegleiter, der in diesen Tagen in mein Leben kam und ohne den ich all die Monate dieser Reise, unserer Geschichte, nicht hätte gehen können, war und ist meine Hündin Kaya. Ich wollte eigentlich keinen eigenen Hund, schon gar nicht in einer Zeit, wo ich ohne Job, ohne Geld und ohne einen festen Wohnsitz in ein Gästezimmer gezogen bin, aber sie ist mir einfach passiert. Es war dies einer der letzten Tage auf ominöser Terrasse, als ich im Internet herum surfte und sie sah: Jessica, eine liebe Hündin, gut erzogen und verträglich, sucht ein Zuhause. Welch Märchen. Lieb, okay, aber sonst.

Egal. Ich habe diesem Hund in die Augen gesehen und gewusst, dass ich sie holen werde. Ohne darüber nachzudenken, wie unser gemeinsames Leben funktionieren kann und ohne den Arzt darüber zu informieren, dass ich zusätzlich zu den zwei Pferden, dem Pony und den beiden Katzen nun auch noch einen Hund mitnehmen werde, bin ich ins Tierheim gefahren und habe sie geholt, meine Kaya, beste Freundin und treueste Gefährtin. Was ich um 100 Euro bekommen habe, war ein absolut hyperaktiver Hund, der sich nicht von mir streicheln lies, ständig geschnappt hat und dem ich Lieder vorsingen musste, damit er einmal schlief. Und nach einem halben Jahr hat sie dann begonnen, alle fremde Hunde zu attackieren und ich konnte sie nirgendwohin mehr mitnehmen. Trotzdem ist sie ein großartiger Hund.

Ja und dann habe ich gepackt. An einem Tag alle meine Sachen in Kisten gepackt, die der Pferde auch, das Haus geputzt und dann bin ich wirklich gefahren. Freunde von mir haben mir geholfen, all die Kisten in einen Lagerraum zu schaffen, die Pferdeboxen und Zäune wurden aus der alten Heimat von einer Spedition abgeholt und ich bin mit einem Koffer und zwei Umzugskartons in ein Gästezimmer gesiedelt. Ich habe auch einiges zurückgelassen, über dessen Verlust ich anfangs sehr traurig und betrübt war, allerdings habe ich festgestellt, dass es auch nur Gegenstände sind. Naja und einiges Geld von meinem Papa steckt in dem Häuschen und vor allem in dem Reitplatz, aber hätte ich deshalb bleiben sollen? Ich glaube, es würden meinen Papa auch nicht glücklich machen, wenn ich seine Geschenke zwar nützen bzw. benützen könnte, aber ein zu tiefst trauriger Mensch wäre. Das war das erste Mal in meinem Leben, in dem ich mich dem Wort „Loslassen“ auseinandergesetzt habe. Ich habe es zumindest einmal ausgesprochen, gelebt habe ich es noch länger nicht. Ich werde nie vergessen, wie ich mit dem letzten Pferd vom Hof gefahren bin und mich von meinem Freund verabschiedet habe: Ich kann es nicht sagen, was ich gefühlt habe: Erleichterung, Traurigkeit, Wut, Enttäuschung, Liebe, Hilflosigkeit, Mitgefühl, Scham- ich denke alles. Aber am meisten glaube ich Mitgefühl, und zwar für uns beide, dass es so ausging, wie es ausgegangen ist. Das hätten wir uns zwei Jahre und zwei Monate zuvor, als wir überglücklich den Kaufvertrag für unser zukünftiges Heim unterschrieben haben, wohl niemals erwartet.

Aber es musste so sein, es wäre nicht anders gegangen, wollten wir beide glücklich werden. Und einer musste den ersten Schritt für das Glück von beiden machen.

In den ersten Tagen an meinem neuen Wohnort war ich sehr abgelenkt, musste ich doch einiges Behördliches regeln- unter anderem mich wieder bei meinen Eltern als Wohnsitz melden-, den Stall für die Tiere herrichten und mich an meinem Hund erfreuen. Ich habe einfach die Zeit genossen, nach all dem Druck, den vielen Tränen, der Verzweiflung, der Resignation, der Therapie und dem Ende meiner Beziehung einfach nur einmal sein zu können, ohne über irgendetwas nachdenken zu müssen. Ich hätte auch keine Ahnung gehabt, wo in dem Trümmerhaufen ich mit dem Wiederaufbau beginnen sollte.

 

Was ich dann in den nächsten 3 Jahren lernen durfte, ist es so umfangreich, dass ich keine Ahnung habe, wie ich es für dich zu Papier bringen soll, allerdings versuche ich es im Vertrauen darauf, dass die Worte an der passenden Stelle erscheinen:

 

Schritt 1: Das Loslassen

 

Das wohl für mich wichtigste am beginn dieser Reise war das Loslassen von allem Alten: Damit meine ich nicht nur meinen materiellen Besitz- bzw. den, welchen ich mitbenutzen durfte- sondern das Loslassen von allem, was uns Menschen an einem glücklichem Leben hindert: Es sind dies Charakterzüge/Empfindungen, welche jeder von uns hat und die uns im Weg stehen, wie z.B. Neid, Angst, Misstrauen oder Schuld. Ich hab sehr viel von diesen in mir getragen und sie auf folgende Weiße Stück für Stück verabschiedet: Spür einmal in dich hinein, was dich aktuell am stärksten an einem erfüllten Leben hindert: Ist es Angst? Ist es Mangel? Ist es Schuld? Ist es Zeitdruck? Das erste Gefühl, was dir diesbezüglich in den Sinn kommt, das nimmst du einmal an. Sagen wir, es ist Mangel. Damit fangen wir jetzt zum Arbeiten an: Ich würde dir einen Spaziergang im Wald empfehlen oder aber du legst dich entspannt auf dein Sofa und nimmst dir in beiden Fällen mindestens eine Stunde Zeit. Wenn das Gefühl ganz bei dir ist, dann sprichst du im Geiste immer wieder den folgenden Satz: „Ich bin loslassen von Mangel in Liebe in mir Heilung.“ Das erfordert am Anfang etwas an Übung, da wir rasch versucht sind, an etwas anderes zu denken. Das macht aber nichts. Sobald du wahrnimmst, dass deine Gedanken abschweifen, rufst du dir das Gefühl des Mangels wieder zu dir und sprichst deine Affirmationen weiter- und zwar so lange, bis du merkst, dass dieses Gefühl verschwunden ist. Erwarte dir bitte nicht augenblicklich eine sofortige Verbesserung deines Lebens, denn es braucht alles seine Zeit, bis es sich neu ordnen kann. Auf diese Weiße hast du das Gefühl des Mangels aus deinem Unterbewusstsein entfernt.

 

Dann haben wir auch oft alte Glaubenssätze, welche in uns- bewusst oder unterbewusst- verankert sind, welche uns ebenfalls an einem erfüllten Leben hindern, wie z.B: Ich kann nicht mit Geld umgehen. Meint: Und deshalb habe ich auch keines. Diesbezüglich können wir so arbeiten, dass du dir alle negativen Glaubenssätze, die dir in den Sinn kommen, auf ein Blatt aufschreibst: Ich bin eine schlechte Freundin. (Vermutlich hat dir das eine Person einmal gesagt- von 8 Milliarden Menschen) Nun liest du dir den ersten negativen Glaubenssatz laut vor und stellst dir gedanklich vor, dass du diesen auf eine Tafel schreibst. Als nächstes löscht du mit einem Schwamm diesen Satz von der Tafel und ersetzt ihn durch einen neuen. „Ich kann gut mit Geld umgehen.“ „Ich bin eine gute Freundin“ u.s.w. So schaffst du dir deine neuen Glaubenssätze, welche dich von nun an durch dein Leben begleiten dürfen.

 

Dritter Schritt: Oft hat eine negative Empfindung, ein negatives Gefühl seinen Ursprung nicht in diesem Leben, sondern du trägst es als Energie aus einem anderen Leben mit. Egal wie sehr du dich auch bemühst- solange diese Energien da sind, blockieren sie dein Leben. Nehmen wir diesmal das Gefühl von Angst vor Änderung. Solange wir die alten Energien um dieses Gefühl nicht transformieren, wird in deinem Leben keine Veränderung stattfinden können. In diesem Fall ist es förderlich, wenn du dich auf dein Sofa oder in dein Bett legst, und dir wieder ca. 1 Stunde Zeit nimmst: Zuerst holst du dir das Gefühl von Angst bewusst her, bis du es in deinem Unterbuch richtig (unangenehm) spüren kannst. Wenn es da ist, dann wiederholst du im Gedanken beständig die Zahl 71042 (sieben, eins, null, vier, zwei). Das ist eine sehr mächtige Transformationszahl, die dir hilft, alle alten Energien zu verwandeln.

 

Okay: Wir haben nun die negativen Gefühle aus dem Unterbewusstsein losgelassen, im Geiste verankerte hinderliche Glaubenssätze umgeschrieben und alte Energien transformiert. Ein letzter Schritt, welchen du selbst zu Hause durchführen kannst, ist der, dass du dein morphogenetisches Feld umschreibst. Du musst dir vorstellen, dass du Energie bist und alles rund um dich ebenso. Und diese Energien wirken beständig und gestalten so auch ein dein Leben. Dazu nimmst du dir ein Blatt Papier: In die Mitte von diesem zeichnest du ein Ei, in welches du deinen Namen schreibst. Um diese malst du viele feine Energielinien- bis ganz an die Enden des Blattes. Nun holst du dir wieder das Gefühl herbei, welches dein Leben blockiert und dich am erfüllten Sein hindert: Dafür nehmen wir das Gefühl, nie genug Geld zu haben. Nun schreibst du dir alle negativen Gedanken in dein morphogenetisches Feld, welche du bezüglich Geld hast: „Ich bin es nicht wert“ „Ich verdiene es nicht.“ „Geld macht mich zu einem schlechten Menschen.“ „Man muss hart arbeiten, um reich zu sein.“ Wirklich alle Gedanken. Dann nimmst du dir ein neues Blatt Papier, malst wieder ein Ei mit deinem Namen in die Mitte und zeichnest deine Energielinien. Und nun darfst du alle negativen Gedanken, die du bezüglich des Geldes hast transformieren und neu in dein morphogenetisches Feld schreiben: „Ich bin es wert, wohlhabend zu sein.“ „ich kann mit Geld sehr viel Gutes bewirken.“ Etc. So transformierst du auch dein morphogenetisches Feld!

 

Mit diesen vier einfachen Techniken kannst du sehr viel in deinem Leben verändern und es entsprechend deinen Wünschen gestalten. Lass` dir allerdings bitte Zeit damit- ich würde jeden zweiten Tag an einem Thema arbeiten, da- wie bereits erwähnt- alles seine Zeit braucht, um sich neu zu verankern. So kannst du Stück für Stück alle negativen Empfindungen aus deinem Leben lassen und durch neue positive Gefühle ersetzen.

 

Hast du bei einem Thema allerdings das Gefühl, dass du alleine nicht weiter kommst und auf der Stelle trittst, dann kann es auch sein, dass du durch alte Seelenverträge an dieses gekoppelt bist. Diese zu lösen ist dann ohne eine mediale Rückführung nicht möglich, sondern dabei kann dir jemand helfen, der eine hellsichtige Gabe hat.

 

Dieses Loslassen ist eine so befreiende Angelegenheit, dass ich sie dir wirklich von Herzen empfehlen kann! Ich selbst bin Woche für Woche durch den Wald spaziert und hab sehr viele alten Glaubenssätze, Energien und Gefühle loslassen können, dich mich frei dafür gemacht haben, mich und das Leben voll und ganz annehmen zu können.

 

Schritt 2: Das Annehmen

 

Wenn man etwas Altes losgelassen hat, kann man auch – und erst dann- etwas Neues annehmen. Nehmen wir an, dass du in einem Schritt in Woche 1 das Gefühl der Angst vor Veränderung in 4 Schritten losgelassen hast. Gut. Und nun kannst du in Woche 2 das Gegenstück dazu annehmen, was dich in deinem Leben weiterbringt: Nämlich Vertrauen gegenüber Veränderung. Dazu spazierst du am besten wieder in den Wald oder sonst wohin in die Natur und wiederholst im Geiste ruhig die folgende Affirmation: „Ich bin Annehmen von Vertrauen gegenüber Veränderung in mir in Heilung.“ Solange, bis du das Gefühl hast, dass du dem Neuen wirklich vertrauensvoll gegenübertreten kannst. Manchmal kann es sein, dass du zwei oder drei Stunden dafür benötigst- nimm dir diese Zeit, denn sie ist wirklich sinnvoll in dich und deine Zukunft investiert. Neues anzunehmen ist viel leichter, als Altes los zulassen und da du in der Vorwoche bereits deine alten Glaubenssätze diesbezüglich transformiert, hinderliche Energien umgewandelt und auch dein morphogenetisches Feld neu gestaltet hast, genügt es in dieser Woche, einfach anzunehmen.

 

Wie viele Wochen du für diese Veränderungen benötigst, das kann ich dir nicht sagen, denn es hängt davon ab, wie viel Altlasten du mit dir herumträgst. Aber wie viel es auch sein mag und wie schwer dir dein Rucksack zu Beginn auch erscheinen mag, denk immer daran, dass du so wie du bist gut und göttlich ist und dass es sich bei unserem Leben um keinen Wettkampf handelt!