KAYA - EINE WUNDERSAME REISE

Halte dir stets vor Augen, dass der feste Vorsatz, etwas zu erreichen, wichtiger ist als alles andere.
— (Abraham Lincoln, 16. US - Präsident)

Und wie macht man das dann, wenn man eines Tages nach dem Genuss eines jener ruhigen Momente, welche in eurer heutigen Zeit durch das fast unermesslich anmutende Angebot an digitalen Möglichkeiten so selten geworden sind, in sich gekehrt die eigenen, ganz persönlichen Talente und Aufgaben, gleich einem jener einzelnen Sonnenstrahlen, die nach einem heftigen Gewitter durch den von Wolken verhangenen Himmel kraftvoll hervorleuchten, durch sein inneres Wesen aufgezeigt bekommen hat? Ganz einfach: Man zieht los und beginnt diese, nachdem man sich, wie bereits erwähnt, davon vergewissert hat, dass man durch das Hören seines eigenen inneren Stimmchens wahrlich nicht verrückt geworden ist, Stück für Stück in die Umsetzung zu bringen. Du könntest dir deine persönliche Reise ähnlich jener des bereits erwähnten Polarforschers vorstellen, der, einmal das Ziel des Südpols vor Augen, ständig in Bewegung bleiben und sein Ziel immer vor Augen behalten muss, um sicher an jenem anzukommen. Es mag dabei gar nicht um das Tempo seiner Schritte oder die Dauer der selbst gewählten und für ein solches Unterfangen auch unbedingt notwendigen Pausen gehen, sondern lediglich um die Notwendigkeit eines beständigen Weitergehens, um schlussendlich das angestrebte Vorhaben auch zu erreichen.

Und da wären wir nun, bei dem eigenen, ganz individuellen Ziel eines jeden Individuums auf dieser Erde, der Erfüllung seines Seins sozusagen. Kannst du deine eigenen in deinem Leben schon benennen? Hast du einige von ihnen, was ich dir von Herzen wünsche, gar schon erreicht? Oder bist du der Ansicht, dass du aufgrund deines Alters, deiner momentanen Lebenssituation, deinen finanziellen Möglichkeiten bzw. Unmöglichkeiten und was immer noch, um das persönliche Wachstum zu verhindern, das Leben sich scheinbar ausgedacht hat, dich mit deiner Situation abfinden musst bzw. hast es dir gar verboten, weiter als bis zum nächsten Urlaub hinaus zu denken?

Nun - die Aufgabe dieses Buches, und das sich mein Geschriebenes einmal so nennen darf, ist eines meiner ganz persönlichen Ziele in diesem Leben, soll es unter anderem sein, dich dorthin zu führen, dass du es dir wieder erlauben darfst groß oder sogar großartig zu denken, dass du dich auf deine Einzigartigkeit besinnst und dich in diesem Bewusstsein auf die Suche nach deinen ganz individuellen Talenten machst, dir wieder deine ganz persönlichen Ziele zu benennen zutraust und dich im Glauben an dich und dein höheres Selbst auf den Weg machst, um diese zu erreichen.

Fraulis Geschichte soll dich auf deiner eigenen Reise unterstützen, dir neuen Mut und Hoffnung schenken, das eine oder andere Lächeln auf die Lippen zaubern und dich daran erinnern, dass genau du, der in diesem Moment diese Zeilen liest, es bist, der uns jeden Tag unsere Reise mit großer Freude und Dankbarkeit fortsetzen lässt, um dir dadurch, so hoffe ich zumindest, auf die eine oder andere Weise Inspiration dafür zu sein, dass man den Karren, wenn man ihn auch noch so tief im Dreck versenkt hat, Stück für Stück wieder aus eigener Kraft herausziehen kann.

Aber was ist jetzt eigentlich unser Ziel in diesem Leben? Für all jene Menschen, die uns in diesen Zeiten begleiten, müsste es wohl so etwas in Richtung Eigentumswohnung mit Balkon, ein neuer Mann, ein fixes Einkommen, ordentlich Essen gehen, ein kleiner Urlaub oder endlich mal neue Klamotten sein, da Fraulis Kleiderbestand in den letzten fast eineinhalb Jahren doch deutlich geschrumpft ist und durch kein einziges neues Stück ergänzt werden konnte. Obwohl - das stimmt nicht ganz: Socken wurden zumindest gekauft und Fraulis liebenswerte Mama hat ob des ihrer Meinung nach eher zotteligen Aussehens derselbigen ein paar Geschenke gemacht. Mögen die nun folgenden Worte in unserem Umfeld auch Erstaunen oder bemitleidendes Kopfschütteln hervorrufen, sind wir in unserem Glauben an diese auch ganz alleine und wissen selbst noch nicht wirklich, wie wir das nachfolgend Gesagte erreichen werden, so möchte ich dir dennoch an dieser Stelle unserer Geschichte voll Vertrauen unser ganz persönliches Ziel verraten: Es ist dies unser eigener kleiner Hof, welcher auf den Namen AsvaNara – Ranch getauft werden und es sich zur Aufgabe machen möchte, Tieren und Kindern auf unterschiedliche Weise mit Hilfe eines Teams verschiedenster Lehrer Unterstützung und Heilung zu schenken und daneben Frauli den Raum für ihr Schreiben bietet. Sie soll nicht nur unser eigenes Zuhause werden, sondern vielen jungen Menschen unter anderem auch mit Hilfe von uns Tieren als Ort des Lernens und sich Weiterentwickelns dienen, einigen weiteren vierbeinigen Geschöpfen, welche aufgrund diverser Umstände ihren Lebensplatz verloren haben oder von ihren Besitzern schlecht behandelt wurden, eine neue Heimat schenken und für all unsere Freunde und Fraulis Familienmitglieder ein Platz der Erholung und Ruhe sein. Ja okay - Mann treffen und Baum pflanzen wäre eine schöne Nebenerscheinung.

So – jetzt ist er gesagt - unser ganz persönlicher Herzenswunsch, jetzt kennst du es – unser eigenes, ganz individuelles Ziel. Jetzt stehen wir sozusagen nackt vor dir. Das ist es in Wahrheit, das Frauli jeden Morgen mehr oder weniger gut gelaunt aufstehen lässt, das die momentane Wohnungssituation erträglich macht, das ihr die Motivation schenkt, jeden Tag zweimal mit dem Auto zur Versorgung der Pferde und meiner Wenigkeit loszufahren, das die Tatsache nicht shoppen, ins Kino oder schön essen gehen zu können zur Nebensache werden lässt, das in manch einsamen Stunden neue Hoffnung schenkt und das sie trotz häufigem Unverständnisses seitens ihres Umfelds und der oft nicht gerade aufbauenden Worte desselben unbeirrt weitergehen lässt. Es ist dieses Ziel, welches die letzten Monate, mögen sie auch manchmal beschwerlich gewesen sein und mag Frauli auch heute noch manchmal das einst sehr häufig gebrauchte Wort „Scheiße“ über die Lippen kommen, zu diesem wundervollen Abenteuer gemacht hat und dessen Erreichung nicht nur unser eigenes Ankommen symbolisieren, sondern all unseren Lesern den Mut schenken soll, sich auf eine ganz individuelle Reise zu sich selbst zu machen.

So lade ich dich nun ein, mein lieber Leser, dir (aufs Neue) deine ganz persönlichen Ziele zu setzen, erlaube es dir dabei großartig zu denken, und dich mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen, diese umzusetzen.

 

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
— (Lucius Aeneas Senaca, römischer Philosoph)